Galerie JeanMichelBerlin
Kantstraße 28, 10623 Berlin-Charlottenburg

Die Galerie JeanMichelBerlin zeigte Bilder und Zeichnungen von ITANE HOWELL und DINAH BUSSE.
Ausstellungsdauer: Freitag, den 2. Februar bis Samstag 3. März  2018

Itane Howell 

2017 Asia mirrors

Itane Howell, geboren in Breslau, absolvierte in München ihre Ausbildungen. 1966 immigrierte sie nach New York City und besuchte the School of Visual Arts. Danach arbeitete sie als Modeillustratorin in Manhattan, Los Angeles, Paris, London und veröffentlichte in internationalen Modezeitschriften. MADAME, TWEN, VOGUE Deutschland; GAP Frankreich; Women's Wear Daily, McCalls USA.
1973 zog sie nach Barcelona und widmete sich der Malerei. Es folgten Ausstellungen in Paris im Grand Palais im Salon de la Jeune Peinture und im Espace Pierre Cardin, sowie in Casablanca, Marokko, in der Galerie Nadar und in Tanger, Marokko, im Musée de l’Ancienne Légation Américaine, in München bei Prinzessin Wolkonsky.
Itane Howell's Malerei enthält gewisse Parallelen mit Eduard Hopper's Milieu Bildern doch ist ihr Malstil ein ganz eigener. Alle, in der Galerie JeanMichel Berlin, gezeigten Arbeiten sind auf dem iPad mini entstanden. Die Freiheit überall und jederzeit ein Bild zu 'malen' war der große Anreiz für die Künstlerin, die auch gerne auf einem Transatlantikflug kreativ sein möchte. An ein Atelier, sei es in New York, Paris, London oder Barcelona, gebunden zu sein entsprach nicht dem Nomadengeist der Künstlerin, die gerne und oft ihren Wohnsitz wechselte. So fand sie in dem iPad das ideale Medium, ihre Sicht auf die Gesellschaft in eleganter, oft subtil ironischer Art, zum Ausdruck zu bringen. Warum immer wieder Tiere in Begleitung auftauchen? War die Frage. 'Animals are men's best friend', war die Antwort. Sie selbst hält kein Haustier, es würde ihre Beweglichkeit einschränken.

Dinah Busse

Leopard, 2014, Acryl auf Leinwand, 150x160 cm

Dinah Busse, die seit 1987 Malerin, Grafikerin und Bildhauerin ist, lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Bilder zeigen den Augenblick einer Geschichte oder den Beginn einer Idee, einer Aktion. Ihre Arbeit beschreibt die Künstlerin selbst als lyrische Malerei. Um Gefühle und Ihre Darstellung geht es ihr, wenn sie zu Pinsel und Farbe greift. Lust am Experimentieren, immenser Fleiß und große Ausdauer, so wird Dinah Busse von Freunden und Kollegen beschrieben. Ihr wichtigstes Ausdrucksmittel, Farbe und Strich, das sich manchmal vom vordergründig figürlichen entfernt. Der Schriftsteller Ulrich Schacht rühmte den ´Adel des Sehens` mit dem die Künstlerin bei einer Polarexpedition in das Wesen der polaren Urlandschaften eingedrungen sei.
Ihrer Malerei zugrunde liegt die Darstellung der emotionalen Vielfalt einer Sache oder des Augenblicks eines Geschehens. Für ihre Arbeit gilt gattungsübergreifendes Sehen, ein außer Acht lassen der Tatsache, ob Tier oder Mensch beispielsweise im Mittelpunkt eines Bildes sind. Eine Kuh auf dem Dach, spielende, auf dem Teller liegende Frauen oder aber Figuren, die von einem Füllhorn begossen werden, stellt sie als unspektakulär dar.
Ihre Bilder hängen in privaten und öffentlichen Sammlungen, zum Beispiel in Neuseeland, in den USA, in Paris und Köln.

 

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